Veranstaltungen

Organtransplantation – Leben mit einem Spenderorgan

Im Festsaal unserer Schule waren am Freitag 23.1.2026 drei Betroffene zu Gast, die eindrucksvoll aus ihrem Leben als Transplantierte berichteten. Offen und persönlich schilderten sie die medizinischen, organisatorischen und emotionalen Herausforderungen rund um Organtransplantation und Organspende. 
Einer der Gäste befindet sich derzeit auf der Warteliste für ein Spenderorgan und gab den Schüler*innen einen authentischen Einblick in den erheblichen organisatorischen und psychischen Aufwand dieser Situation.
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Let’s talk about Organspende und Transplantation!“ der Arbeitsgemeinschaft Niere Österreich statt. Ziel der Kampagne ist es, Organtransplantation aus der Tabuzone zu holen und durch echte Lebensgeschichten Bewusstsein zu schaffen. Besonderer Wert wird dabei auf Authentizität gelegt: Ausschließlich tatsächlich transplantierte Menschen berichten aus eigener Erfahrung.

Ein beeindruckendes Beispiel ist der Linzer Günter Berlesreiter, der seit 1988 mit einem „neuen“ Herzen lebt. Seine Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass eine Transplantation nicht nur Leben rettet, sondern es auch ermöglicht, dieses wieder aktiv und selbstbestimmt zu gestalten.


Ein weiterer Gast, Franz Wasserbauer, berichtete von seiner Kindheit mit Diabetes Typ 1, die von häufigen Krankenhausaufenthalten und täglichem Spritzen geprägt war. Vor 23 Jahren erhielt er eine kombinierte Nieren- und Pankreastransplantation, die sein Leben grundlegend veränderte. Seine Erzählung machte deutlich, welche enormen Fortschritte die Medizin ermöglicht und wie sehr Transplantationen die Lebensqualität verbessern können.


Der Mut, die Offenheit und der Lebenswille der Betroffenen hinterließen bei den Schüler*innen einen bleibenden Eindruck. Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll, wie wichtig Aufklärung, Solidarität und eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende sind.

Gp mit WPG Bio und 8C, Sw mit WPG Bio und 8A

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Projekttag in Wien: Wirtschaftsbildung hautnah erleben

Die Schülerinnen und Schüler der 4a sowie ein Teil der 4B verbrachten im Rahmen der Wirtschaftsbildung einen spannenden und lehrreichen Projekttag in Wien. Begleitet wurden sie von Frau Prof. Ganhör und Frau Prof. Lindenhofer-Nissl.

Früh morgens, gleich am ersten Schultag nach den Ferien, machte sich die Gruppe auf den Weg in die Bundeshauptstadt. Der erste Programmpunkt führte ins Wirtschaftsmuseum, wo die Schülerinnen und Schüler auf anschauliche Weise wichtige Grundlagen der Wirtschaft kennenlernten. Dabei standen insbesondere die Themen Aktien und Anleihen im Mittelpunkt.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter ins Bundeskanzleramt. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von Bundesministerin Claudia Bauer persönlich empfangen. In einer offenen Fragerunde nahm sie sich Zeit, zahlreiche Fragen zu beantworten und gab interessante Einblicke in ihre politische Arbeit und aktuelle Themen.

Den Abschluss des Projekttages bildete eine Führung durch das Parlament, bei der die Jugendlichen mehr über die Aufgaben, Abläufe und die Bedeutung der österreichischen Demokratie erfuhren.

Der Wien-Tag bot den Schülerinnen und Schülern einzigartige Einblicke in Wirtschaft und Politik und machte theoretische Inhalte aus dem Unterricht greifbar und lebendig. Es war ein toller und spannender Tag, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Auslandsjahr in Strasbourg, Frankreich

Hallo zurück zu dem bereits dritten Bericht meines Schüleraustausches in Frankreich.

Der November war bisher der unspektakulärste Monat hier. Das Wetter war eben typisch grau und nebelig, außerdem ist nicht viel mehr passiert als Schule!

Ehrlicherweise weiß ich nicht genau, ob es in ganz Frankreich so ist, aber an meiner Schule gibt es anstatt 1-2 größeren Tests/Schularbeiten pro Semester, viele kleine Wiederholungen, Abgaben und Tests/Schularbeiten, die benotet werden. Ich habe schon öfter darüber nachgedacht, was mir besser gefällt, wahrscheinlich bevorzuge ich sogar die mehreren kleineren Benotungen, da dann der Druck nicht immer so hoch ist. Andererseits ist es aus meiner Sicht ein Mehraufwand, da man kontinuierlich viel zutun hat, zumindest wenn man Wert auf gute Noten legt!

Mittlerweile habe ich auch schon meine Lieblingsecken in Straßburg gefunden, die ich am Wochenende sehr gerne besuche. Unter anderem liebe ich es hier mit dem Fahrrad zu fahren und so wiederum auch neue Orte kennenzulernen. Die Stadt ist sehr fahrradfreundlich und dadurch ist es natürlich auch einfacher und sicherer! Beispielsweise gibt es im Norden der Stadt einen Park namens Parc de Pourtalès. Meine Gastmutter hat ihn mir einmal gezeigt und seitdem fahre ich regelmäßig mit dem Rad dorthin, da er mir so gefallen hat!

Ende November haben die Weihnachtsmärkte aufgemacht. Straßburg ist als die „Weihnachtshauptstadt Europas“ bekannt und ehrlicherweise hatte ich es bis dato nicht wirklich auf dem Schirm. Dementsprechend war ich auch sehr überrascht und überwältigt von der vielen und extravaganten Weihnachtsdekoration, den vielen Weihnachtsmärkten und im negativen Sinne auch von den einhergehenden unzähligen TouristInnen, als ich die Innenstadt das erste Mal in der Weihnachtszeit gesehen habe!

Auf dem Place Kléber, sozusagen dem Hauptplatz von Straßburg, gibt es einen riesigen und schön dekorierten Weihnachtsbaum, bei dem es jeden Abend stündlich Lichtershows mit dazu passender Musik gibt.

Lustig fand ich auch, dass auf den Weihnachtsmärkten sehr viele Dinge auf Deutsch angeschrieben sind bzw. im Französischen gleich heißen, z.B.: Kinderpunsch, Glühwein oder Spätzle.

Ich habe diesen Monat auch andere AustauschschülerInnen aus anderen Ländern kennengelernt und mich mit ihnen über deren Weihnachtstraditionen unterhalten. Es war sehr interessant zu erfahren, wie und ob in anderen Teilen der Welt Weihnachten gefeiert wird.

Lg aus dem Franzosenland:)

~Anne-Sophie

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Exkursion zum Linzer Wissensturm

Wir, die 1B-Klasse fuhren mit Prof. Duschl und Prof. Azesberger letzte Woche zum Wissensturm Linz. Dafür sind wir mit dem Bus Nummer 12 bis zum Hauptbahnhof gefahren.

Als wir dort ankamen, hat uns Michael, unser Bibliotheksführer begrüßt und uns die Bibliothek des Wissensturms gezeigt. Er erklärte uns dabei einige wichtige Dinge. Außerdem erfuhren wir Infos über das Gebäude. Der Wissensturm ist 63 Meter hoch, wurde in 2007 eröffnet und gilt als die größte Bibliothek von Linz. Hier gibt es 104.000 Bücher. Es gibt verschiedenste Bücher zum Ausleihen, aber auch Zeitschriften, DVDs, Notenbücher und vieles mehr. Wir hatten sehr viel Spaß. Dann wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt, bekamen iPads und haben Aufgaben zum Lösen bekommen – eine richtige Rätselrallye!

Zum Abschluss sind wir mit dem Lift bis ganz nach oben in die 15. Etage gefahren, um uns den Ausblick von dort anzusehen. Dann war die Exkursion schon wieder vorbei!

 

Erdenetsogt & Krishveer, 1B

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Linz erinnert

„Linz erinnert“

Am Freitag, 5. Dezember 2025 fand um 11.00 Uhr in unserem Festsaal eine Pressekonferenz mit Bürgermeister Prammer, Kulturstadträtin Lang-Mayerhofer und Stadträtin Schobesberger zur Errichtung weiterer Erinnerungszeichen für Linzer Opfer des Nationalsozialismus anlässlich des Gedenkjahres 2025 statt.

Anschließend wurde die Stele in der Körnerstraße präsentiert.

Mag.a Verena Wagner, bis vor einem Jahr Professorin für evangelische Religion an unserem Gymnasium, hat an unserer Schule mit Schüler:innen im Jahr 2001 begonnen zum jüdischen Linz zu forschen, zu Biografien von Schülerinnen und Professor:innen an unserem Gymnasium. Dieses Projekt lieferte die Grundlage für die von Prof. Friedl umgesetzte Gedenktafel für jüdische Schülerinnen und Lehrer:innen im Gymnasium und für die Wandvitrinen, die zwei Schülerinnen gewidmet sind.

Die Errichtung der Stele in der Körnerstraße schließt somit den Bogen und über die Patronanz, die wir für diese Stele übernommen haben, geht das Erinnern und Gedenken weiter.

Direktorin Wilbirg Binder

 

 

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Cola-chemisch verkosten

Warum ist Cola eigentlich weltweit so beliebt – und was steckt chemisch wirklich darin?
Diesen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der 3a am 09.12. im Workshop „Cola – chemisch verkostet“ an der Johannes Kepler Universität Linz nach.
Mit großer Begeisterung wurde geforscht, verkostet, gemessen und diskutiert – ein lebendiger Zugang zur Chemie, der zeigt, wie spannend Naturwissenschaften sein können.

Der Workshop an der JKU bot damit nicht nur einen Blick hinter die Kulissen eines Kultgetränks, sondern auch wertvolle Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten und chemische Denkweisen.

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Welt der Geoinformationssysteme

Ganz unter dem Motto „Nur wer Karten lesen kann, wird die Welt verstehen“ lernten die Schüler:innen der 7.Klassen am 19.11.2025 im Landesdienstleistungszentrum Linz  die Welt der Geoinformationssysteme (GIS) kennen. Zahlreiche  Unternehmen vermittelten den Schüler:innen im Zuge spannender Workshops die unterschiedlichen Anwendungsbereiche von GIS an diesem Tag. Die 7B durfte sich bei der Verlosung der Preise sogar über den 1. Platz freuen- Ein Eintritt für die ganze Klasse ins Aquapulco Bad Schallerbach. 

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Medienrucksack

In Zeiten, in denen Schüler*innen täglich intensiv die unterschiedlichsten Medien nutzen, ist Medienkompetenz unabdingbar.

Die drei Schüler*innen Sophia Hackl, Fabian Stuber und Oskar Steiner (4. Klassen) konnten ihre Medienkompetenz eine Woche lang intensiv vertiefen. Der Medienrucksack wurde geschnürt und die Schüler*innen setzten sich in Workshops an der HBLA für künstlerische Gestaltung zunächst mit Themen wie Medienverhalten oder kritische Quellenbewertung auseinander. Anschließend wurde im Do-It-Yourself-Prinzip selbst ein Videoprojekt verwirklicht, professionell von Medienexpert*innen und Filmschaffenden unterstützt.

Ergebnis einer Woche Filmschweiß und der Zusammenarbeit mit Schüler*innen unterschiedlichster Schultypen waren Kurzfilme von großer Eindringlichkeit, die sich mit dem Thema Mobbing auseinandersetzten.

Präsentiert wurden die Filme vom Organisator Robert Hinterleitner im brechend vollen Kepler-Salon. Die Schüler*innen gaben kompetent und gar nicht mikroscheu Einblicke in den Schaffensprozess und in ihren persönlichen und sehr reifen Blick auf das Thema Schule, Medien und Mobbing.

Großes Kino!

Klaus Kaltenbrunner

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