Schulschluss Gottesdienst
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Manchmal kann ich es gar nicht begreifen, wie schnell die Zeit vergeht, sobald man etwas erlebt, worauf man sich schon so lange gefreut hat.
Letzten August bin ich vollbepackt nach Strasbourg aufgebrochen, ohne wirklich zu wissen, was mich erwarten würde. Weder kannte ich meine Gastfamilie noch die Schule, und trotzdem war ich sehr zuversichtlich, dass schon alles gut gehen würde. Im Nachhinein frage ich mich wirklich, wie ich mich das trauen konnte, denn schließlich ist ein ganzes Schuljahr eine sehr lange Zeit. Vor allem in diesem Alter kann sich in zehn Monaten so einiges ändern.
Auch wenn ich vor Beginn unzählige Erfahrungsberichte gelesen und mich mit ehemaligen AustauschschülerInnen aus meinem Umfeld unterhalten hatte, war es doch noch einmal ein großer Unterschied, all diese Erfahrungen selbst zu machen. Dinge, auf die ich mich im Vorhinein mental vorbereitet hatte, entwickelten sich ganz anders als erwartet, und wiederum passierten Dinge, mit denen ich nie gerechnet hätte.
Natürlich gab es auch Momente, die nicht immer einfach waren. Sich an eine neue Sprache, ein anderes Schulsystem und einen völlig neuen Alltag zu gewöhnen, war anfangs eine große Herausforderung. Es gab Tage, an denen ich meine Familie und Freunde vermisste oder mich fragte, ob ich mich jemals richtig einleben würde. Gerade diese Momente haben mich jedoch gelehrt, geduldig mit mir selbst zu sein und nicht sofort aufzugeben.
Die Zeit − sowohl bei meiner Gastfamilie als auch im Internat und in der Schule − hat mich nachhaltig geprägt. Sei es die gewonnene Selbstständigkeit, die verbesserten Sprachkenntnisse oder die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte – jeder einzelne Schritt aus meiner Komfortzone hat dazu beigetragen, zu der Person zu werden, die ich heute bin.
Auch die Begegnungen mit anderen Austauschschülerinnen und Austauschschülern haben mein Jahr bereichert. Durch eine Schülerin aus Taiwan, die ich an meiner Schule kennengelernt habe, durfte ich viele weitere Jugendliche aus den unterschiedlichsten Ländern kennenlernen. Obwohl wir alle in verschiedenen Teilen der Welt zu Hause sind, teilten wir ähnliche Erfahrungen, Herausforderungen und unvergessliche Momente. Daraus sind Kontakte und Freundschaften entstanden, die mein Auslandsjahr auf ganz besondere Weise bereichert haben. Gleichzeitig bin ich auch den Menschen in meiner Klasse und im Internat dankbar, die mich während meines Aufenthalts begleitet, unterstützt und dazu beigetragen haben, dass ich mich in Strasbourg willkommen und wohlgefühlt habe.
Meine Leidenschaft für Sprachen, andere Kulturen und deren Traditionen ist in den letzten Monaten noch weitergewachsen. Zu erleben, wie ein anderes Schulsystem funktioniert, wie Traditionen − zum Beispiel die Weihnachtszeit − gefeiert werden und wie das alltägliche Leben in einem anderen Land aussieht, hat mich noch mehr inspiriert und dazu motiviert, mich weiterhin mit neuen Sprachen und Kulturen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig hat diese Erfahrung in mir den Wunsch bestärkt, nach der Schule im Ausland zu studieren, zu leben und neue Länder sowie Kulturen kennenzulernen.
Rückblickend ist mir bewusst geworden, wie sehr mich dieses Jahr verändert hat. Ich bin offener geworden, gehe heute viel selbstbewusster auf neue Menschen zu und traue mir Dinge zu, die ich vor einem Jahr wahrscheinlich nicht gewagt hätte. Das Auslandsjahr hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, auch einmal die eigene Komfortzone zu verlassen, denn genau dort entstehen oft die wertvollsten Erfahrungen.
Jeder Person, die mich auf dieser Reise unterstützt und dazu beigetragen hat, dass Strasbourg für mich wie ein zweites Zuhause geworden ist, werde ich für immer unendlich dankbar sein. Genauso gilt mein Dank der Organisation Erasmus+, ohne die ich niemals die Möglichkeit gehabt hätte, ein so besonderes Austauschjahr erleben zu dürfen.
Wenn mich heute jemand fragen würde, ob ich ein Auslandsjahr empfehlen kann, wäre meine Antwort, ohne zu zögern: Ja. Auch wenn es Herausforderungen gab, haben die positiven Erfahrungen, die Begegnungen und die persönliche Entwicklung bei Weitem überwogen. Ich werde die Erinnerungen, die Freundschaften und alles, was ich in Strasbourg erleben und lernen durfte, für immer in meinem Herzen tragen.
Auslandsjahr in Strasbourg Abschlussbericht Weiterlesen »
Liebe Schülerinnen und Schüler!
Liebe Eltern, Familien, Freunde!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Schon seit sehr langer Zeit bin ich mit dem Körnergymnasium verbunden. Nach acht Jahren Schulzeit habe ich hier 1982 maturiert. Damals habe ich mir nicht gedacht, dass mich mein Weg viele Jahre später wieder hierher zurückführen würde. Nach 21 Jahren bin ich dann – eher zufällig – zurückgekommen – diesmal als Lehrerin. Und 2018 durfte ich schließlich die Leitung dieser Schule übernehmen.
Diese acht Jahre sind anders verlaufen, als wir es uns je hätten vorstellen können. Niemand hätte wohl damit gerechnet, dass wir aufgefordert werden, nicht in die Schule zu kommen. Und genau das ist im Frühjahr 2020 passiert. Plötzlich war Distance-Learning angesagt.
Das war für uns alle eine große Herausforderung – für euch liebe Schülerinnen und Schüler, für die Eltern, für das Kollegium und auch für mich. Wir alle mussten Schule neu denken. Am Anfang war da viel Unsicherheit, aber es hat sich ganz schnell etwas anderes gezeigt, nämlich Flexibilität, Zusammenhalt und die Bereitschaft neue Weg zu gehen. Dafür möchte ich euch und Ihnen heute ganz besonders danken.
Eine Schule ist ja viel mehr als nur ein Gebäude, viel mehr als nur Unterricht, Stundenpläne und Prüfungen. Schule lebt durch die Menschen, die hier jeden Tag ein – und ausgehen. Durch das Lachen auf den Gängen, die Nervosität vor Schularbeiten und Prüfungen, durch Feste, durch Gespräche, durch große und kleine Erfolge und auch durch Herausforderungen, die man gemeinsam bewältigen muss.
Genau das macht Schule aus. Und genau das durfte ich hier über viele Jahre erleben.
Liebe Schülerinnen und Schüler,
ihr seid der Mittelpunkt dieser Schule. Ich freue mich sehr, dass ich euch ein Stück begleiten durfte. Ich habe viele von euch als neugierige, kreative, lebendige und engagierte junge Menschen erlebt. Und es war schön zu sehen, wie ihr euch weiterentwickelt, an Herausforderungen wächst und euren eigenen Weg findet.
Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr diesen Weg mit Mut, Neugier und Zuversicht weitergeht. Bleibt offen für Neues und verliert nie die Freude am Lernen.
Liebe Eltern,
auch Ihnen möchte ich heute ganz herzlich danken. Gute Schule kann nur gelingen, wenn Schule und Elternhaus gemeinsam Verantwortung tragen. Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung, Ihre Rückmeldungen und auch Ihre kritischen Gedanken waren wichtig und wertvoll. Schule lebt auch davon, dass man miteinander im Gespräch bleibt und gemeinsam auf das Wohl der Kinder schaut.
Ein besonderer Dank heute auch an meine Familie. Ihr wart in den wichtigen, schweren und schönen Momenten immer an meiner Seite, habt mich mit Geduld, Verständnis und ganz viel Rückhalt begleitet. Habt mir auf diesem Weg Kraft gegeben. Dafür bin ich euch unendlich dankbar.
Ich durfte dies Schule leiten, mitgestalten und weiterentwickeln. Das war für mich eine schöne, verantwortungsvolle und erfüllende Aufgabe. Und dafür bin ich sehr dankbar.
Abschied bedeutet loslassen. Aber ich nehme viele schöne Erinnerungen mit – Erinnerungen an Projekte, Gespräche, Erfolge, Feste und all die kleinen Momente des Schulalltags!
Ihnen und euch allen wünsche ich von Herzen alles Gute!
Danke für die gemeinsame Zeit!
Lasst uns jetzt feiern!
Wilbirg Binder (Direktorin)
Schulfest am 03.Juli Weiterlesen »
Als Französischlehrerin war ich ja schon immer neugierig, wie der Schulalltag in Frankreich im echten Leben abläuft. Dank Erasmus+ bekam ich die Möglichkeit, Anfang Juni eine Woche lang genau die Schule zu besuchen, in der meine Schülerin Anne-Sophie Levassor aus der 6c ein ganzes Schuljahr verbracht hat.
Schul-Infrastruktur
Das Lycée Le Corbusier in Illkirch-Graffenstaden am südlichen Stadtrand von Straßburg ist für unsere Verhältnisse riesig: Zwölf Gebäude auf einer Fläche von acht Hektar. Ungefähr 2000 Schülerinnen und 200 Lehrerinnen gehen dort täglich ein und aus – mittels Chipkarte kommen sie durchs Eingangstor. Neben zahlreichen Klassenräumen gibt es dort ein Internat für 300 SchülerInnen, mehrere Werkstatthallen für den praktischen Unterricht der Lehrlinge (die in Frankreich selten in Betrieben, sondern meist in Schulen ausgebildet werden), eine riesige Kantine, eine Schulbibliothek, einen Theater- und Veranstaltungssaal uvm. Ihre Pausen und Freistunden verbringen die SchülerInnen im Schulhof, in der Bibliothek oder in den Aufenthaltsklassen, denn sie haben anders als bei uns keine fixen Klassenräume.
Rahmenbedingungen und Schulkonzept
In Frankreich gilt das Konzept der Gesamt- und Ganztagsschule, d.h. alle Kinder gehen in dieselbe Schule und haben von ca. 8.00 bis 17.00 Uhr Unterricht inklusive Mittagessen in der Schulkantine. Das Lycée Le Corbusier ist eine Oberstufen-Gesamtschule mit drei Zweigen bzw. drei Ausbildungszielen, vergleichbar mit unserer AHS, BHS (Schwerpunkte Design, Architektur und Ingenieurwesen) und einer berufspraktischen Schule, in der verschiedene Lehrberufe erlernt werden können. Nach einem Orientierungsjahr in der 6. Klasse wählen die SchülerInnen je nach Interesse und Begabungen dann die für sie ideale Ausbildungsschiene, die sie mit der Matura (frz. bac) oder einer Lehrabschlussprüfung abschließen. Daneben gibt es noch zahlreiche Vorbereitungs- und Förderprogramme. Ziel der Schule ist es, für alle eine passende Ausbildung anzubieten und niemanden zurückzulassen – ein schöner Gedanke.
Schulalltag
Die Rahmenbedingungen machen den Schulalltag für SchülerInnen und Lehrkräfte nicht gerade einfach: In einer Klasse sitzen meist 33 Jugendliche, die oft sehr unterschiedliche Interessen und Begabungen haben. Die Unterrichtssprache ist Französisch. SchülerInnen mit anderer Muttersprache und schlechten Französischkenntnissen erhalten zusätzliche Sprachförderstunden. Da es seit ein paar Jahren in Frankreich für alle ab der 6. Klasse gratis Laptops gibt, wurden die gedruckten Schulbücher in der Oberstufe abgeschafft. Stattdessen gibt es nur noch eBooks (solo) und von den Lehrkräften erstellte Unterrichtsmaterialien. Da ich in der letzten Schulwoche vor den Maturaprüfungen zu Besuch im „Le Corbusier“ war, standen einige Projekte auf dem Programm und auch ein von den SchülerInnen der 7. Klasse organisierter Redewettbewerb, bei dem mich die Redegewandtheit und das selbstsichere Auftreten der KandidatInnen sehr beeindruckt hat. Besonders gefallen hat mir bei den besuchten Unterrichtsstunden die starke Projektorientiertheit, durch die die Jugendlichen lernen mit Freiräumen und Verantwortung umzugehen und ein Ziel oder Endprodukt im Auge zu behalten und umzusetzen. Im Rahmen des Märchenprojekts zu 1001 Nacht wurde zum Beispiel die Wand bei der Schulbibliothek passend bemalt. Das Endergebnis ist sehr gelungen.
Resümee
Die Woche in Straßburg hat mir spannende Einblicke in eine französische Schule ermöglicht. Ich war bei vielen Unterrichtsstunden und Schul-Veranstaltungen dabei, habe interessante Gespräche geführt und neue Ideen mitgenommen. Mein Besuch war auch ein erster Anknüpfungspunkt für weitere Kontakte – vom möglichen Austausch via E-Mail zwischen unseren SchülerInnen, über gemeinsame Projekte online bis zu einem möglichen Besuch im jeweils anderen Land. Danke an alle, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben!
Sandra Wolkerstorfer
ERASMUS+ Job-Shadowing in Straßburg Weiterlesen »
Am 03.06.2026 machte die Klasse 4B eine Exkursion zu Grüne Erde im Almtal. Um 7:50 Uhr fuhren wir mit dem Zug von Linz los. Nach unserer Ankunft spazierten wir etwa 30 Minuten bis zum Standort von Grüne Erde. Dort wurden wir von einer Mitarbeiterin begrüßt und durch das Gelände geführt. Zuerst besichtigten wir den Garten, wo uns verschiedene Samen sowie der Aufbau des Gebäudes erklärt wurden. Die Führerin erzählte, dass sich im Gebäude Bäume zur Klimatisierung befinden und beim Bau auf chemische Stoffe verzichtet wurde. Dies war der Wunsch des Gründers von Grüne Erde. Danach erfuhren wir mehr über die Herstellung von Möbeln, Betten, Sofas und anderen Produkten aus natürlichen Materialien. Außerdem ist es einer der wenige Plätze, wo man eine Ausbildung in folgenden Bereichen mach kann: Tischler/in, Tischlereitechniker / in, Polsterer / Polsterin, Tapezierer/Tapeziererin und E-Commerce-Kaufmann / Kauffrau machen kann. Nach einer Jause durften wir das Gelände selbstständig erkunden. Anschließend fuhren wir mit dem Zug wieder nach Hause.
Thuraya, 4B
Exkursion Grüne Erde 4B Weiterlesen »
Kennen Sie die Schleifen mit Buchempfehlungen beim Thalia, die normalerweise von Buchhändlerinnen und Buchhändler geschrieben werden? Im Rahmen des Projekts „Lies mit uns!“ war die 6A die erste Oberstufenklasse in Linz, die solche Rezensionen schreiben durfte. Ausgesucht wurden die Bücher am 10. März nach einer Führung durch die Filiale, bei der wir interessante Fakten über den Buchhandel erfuhren. Die ausgewählten Bücher wurden uns gratis zur Verfügung gestellt und am 29. April gestalteten wir den Büchertisch im 2. Stock, dessen Besuch wir herzlich empfehlen!
6A schreibt Rezensionen für den Thalia Weiterlesen »
Und das präsentierten wir beim Hermann-Langbein-Symposium, wo wir unser Demokratieprojekt vor mehr als 400 Besucherinnen und Besuchern präsentieren durften: Ein Filmprojekt, in dem wir uns intensiv mit den Themen Demokratie, Freiheit, Entscheidungen und Diktatur auseinandergesetzt haben.
Die Vorfreude auf die große Bühne war riesig – doch als es schließlich so weit war, lernten wir auch, wie sich echte Nervosität anfühlt. Anja, Kathi und Marie präsentierten uns nichtsdestotrotz souverän und überzeugten das Publikum mit ihrem Auftritt. Natürlich sind wir ein bisschen stolz und finden: Wahrscheinlich war unser Projekt fast das Beste!
Doch nicht nur unsere Präsentation war beeindruckend – auch die Gästeliste konnte sich sehen lassen. Besonders bewegend war für uns die Begegnung mit Zeitzeugin Anna Hackl, die von ihren Erinnerungen an die Mühlviertler Menschenjagd erzählte. Ihre persönlichen Schilderungen machten Geschichte für uns auf eindrucksvolle Weise lebendig und werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Und zu guter Letzt durften wir auch noch unser Statement zu Ausgrenzung und Miteinander abgeben (siehe Videolink der Arbeiterkammer). Und es ist ganz klar: Ausgrenzung geht nicht! Nur mit einem starken Miteinander kann man Zukunft gut gestalten.
Wir sind die Zukunft Weiterlesen »
Am 29. April fand die Siegerehrung des Kängurutests der Mathematik statt.
Die Schülerinnen und Schüler der gesamten Unterstufe nahmen an dem Wettbewerb teil und konnten ihr mathematisches Können unter Beweis stellen. Bei der Ehrung wurden die besten Ergebnisse ausgezeichnet und kleine Preise überreicht.
Der Kängurutest ist ein internationaler Mathematikwettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche spannende Knobel- und Denkaufgaben lösen. Ziel ist es, die Freude an Mathematik zu fördern und logisches Denken spielerisch herauszufordern.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Känguru der Mathematik Weiterlesen »









