Turn10 Landes-Meisterschaften der Schulen
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Salut und ein herzliches Bienvenue zu meinem Winter-Bericht aus dem mittlerweile schon sehr frühlingshaften Strasbourg!
Der Dezember war, genauso wie der November, ein toller Monat, um die Stadt in ihrer ganzen weihnachtlichen Magie zu erleben.
Zudem bin ich mit einer Freundin noch einmal nach Colmar gefahren, da man auch dort ganz großartige Weihnachtsdekorationen und Märkte bewundern kann. Dadurch, dass die Stadt genau dafür bekannt ist, hatten dementsprechend auch viele andere Menschen die glorreiche Idee, einen Ausflug dorthin zu machen.
Wahrscheinlich würde ich es nicht noch einmal machen, da es wirklich steckend voll war, aber meiner Meinung nach sollte man es auf jeden Fall einmal in echt gesehen haben!
Die Weihnachtsferien habe ich in Österreich verbracht. Dazu kann ich nur sagen, dass es sich überraschend ungewohnt und merkwürdig angefühlt hat, von einem in das andere „Zuhause“ zu fahren, aber natürlich war es wunderbar alles wiederzusehen!
Im Jänner hat die Schule sehr viel Zeit in Anspruch genommen und dadurch ist auch nichts Aufregenderes passiert.
Es hat das erste und bisher auch das einzige Mal geschneit, was mich persönlich sehr gefreut hat, denn sonst ist das Wetter seit November – bis auf ein paar Ausnahmen – sehr grau und regnerisch gewesen.
Diesen Monat war ich auch ein paar Mal im Kino, mit Freunden oder allein. Da Strasbourg sehr nahe an der deutschen Grenze liegt, habe ich die Möglichkeit genutzt und war dort in einem schönen älteren Retro-Kino, um auch deutsche Filme sehen zu können.
Da seit Februarbeginn das Wetter wieder einigermaßen ok ist, nutze ich seither jede Möglichkeit, um Rad zu fahren oder spazieren zu gehen. Generell verbringe ich die meiste Freizeit mit jeglicher Art von Sport, da es das Einzige ist, was ich vom Internat aus machen kann und mir einen guten Ausgleich zum Alltag bietet.
Das Highlight des bisherigen Auslandsaufenthaltes war jedoch der Paris-Trip in der ersten Woche der Semesterferien!
Mit der besagten Freundin (aus Colmar) war ich eine Woche in Paris und wir durften netterweise bei meinem Gastbruder wohnen. Aus meiner Sicht war somit die ganze Erfahrung weniger touristisch als gewöhnlich und man konnte wirklich Paris nochmal aus einem anderen Blickwinkel erleben. Natürlich haben wir trotzdem viele typische touristische Attraktionen besichtigt, wie den Eiffelturm, das Louvre oder die Sacré–Cœur!
In der zweiten Ferienwoche hat mich meine Gastmutter auf eine Hütte in den Vogesen, die Berge rundum Strasbourg, mitgenommen. Sie kocht jedes Jahr dort eine Woche für Workshop-TeilnehmerInnen und da dieser Workshop/Ausbildung für Jugendliche in meinem Alter angeboten wird, hatte ich somit die Möglichkeit, eine Woche mit Gleichaltrigen neue Kontakte zu knüpfen und zusätzlich mehr Französisch zu sprechen.
Ich bin nun seit genau sechs Monaten hier und irgendwie kann ich es gar nicht fassen, denn es hat sich nur wie ein Bruchteil der Zeit angefühlt. Ich bin unfassbar dankbar für die neuen Menschen, die ich bis jetzt schon kennenlernen durfte und hoffe, dass die verbleibenden drei Monate noch toller werden!
À bientôt!
Anne-Sophie
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Das frühe Aufstehen hat sich am 6. März ausgezahlt: um 6.30 Uhr fuhren wir mit der Westbahn Richtung Wien.
Am Westbahnhof angekommen war unser erster Termin beim ORF am Küniglberg.
Zuerst erhielten wir eine kurzweilige Führung. Wir durften sogar ins größte Studio Österreichs (mit 800 Plätzen), in welchem auch „Dancing Stars“ gedreht wird.
Inkludiert war sogar die Gestaltung eines kleinen Beitrages mit einer Anmoderation von fünf MitschülerInnen. Das hat doch großen Spaß gemacht.
Dann war ein Workshop mit dem Namen „Faktencheck“ an der Reihe. Anhand von verschiedenen Beispielen erklärte uns die ZIB 2- Journalistin Mona Harfmann, wie wir Reales von Fake News unterscheiden können.
Die Mittagspause war besonders schön. Diese verbrachten viele von uns im Freien im Schönbrunner Park.
Am Nachmittag wartete noch eine Führung zum Klimawandel im Technischen Museum auf uns.
Doch – wir müssen gestehen – wir waren nicht mehr so aufmerksam, da die meisten von uns die Müdigkeit plagte.
Unsere Professorinnen gönnten uns nochmals eine „Shopping“-Pause beim Westbahnhof, bevor es mit dem Zug vom Hauptbahnhof wieder nach Linz ging.
Dieser Wien-Tag hat allen extrem viel Freude bereitet!
„Faktencheck“ der 4B beim ORF in Wien Weiterlesen »
240 Schüler*innen von den 1. bis zu den 6. Klassen beteiligen sich am österreichweiten ORF Handyexperiment und schicken ihre Handys für 3 Wochen auf Urlaub. Am 3. März haben wir die Challenge mit einem „Probeshutdown“ im Wintergarten gestartet. Tagebücher und kleine Motivationszuckerl wurden ausgeteilt und die handylose Zeit mit einem „analogen Fingerprint“ freigeschaltet. Gute Reise in den Handyurlaub!
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„Wonderful Town – Wonderful Visit“ Besuch im Linzer Musiktheater
Künstlergarderoben, Bühnentechnik, Probenräume, Maler- und Nähwerkstätten, Instrumentenlager – am 27. Februar durfte die 1B all die Räumlichkeiten eines Theaterbetriebs besuchen, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben.
Wir staunten nicht schlecht, wie viele Menschen zusammenarbeiten müssen, damit eine Aufführung gelingen kann: Bühnentechnikerin, Licht- und Tontechnikerin, Malerin, Modistin, Kostümbildnerin, Musikerin, Dirigentin und Kulturvermittlerin, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.
Den absoluten Höhepunkt bildete der Probenbesuch. Das Bruckner Orchester probte für die Aufführung des Musicals „Wonderful Town“ von Leonard Bernstein, Premiere ist am 21. März. Nach einer kurzen Werkeinführung durch unseren Betreuer Jakob Herndler durften wir einen Teil der Probe hautnah miterleben. Der Sound von Streichern, Bläsern und Schlagzeug war überwältigend.
Wir hoffen, dass wir dem Linzer Musiktheater bald wieder einen Besuch abstatten dürfen, weil wir uns als junge Gäste verstanden fühlten und bestens betreut wurden. Vielen Dank an alle, die dieses Erlebnis ermöglichten.
Mag. Christoph Stöckler
Mag. Helene Konrath
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Im Rahmen der Berufsorientierung besuchte die 3C gemeinsam mit Frau Prof. Schaffer und Frau Prof. Draxler das Labour Lab im Museum Arbeitswelt in Steyr. In der interaktiven Ausstellung tauchten die Schüler*innen mittels Virtual Reality und Gamification in die Arbeitswelt des 19. Jahrhunderts ein. Dabei lernten sie den historischen Kampf der Arbeiter*innen für kürzere Arbeitszeiten, bessere Lebensbedingungen, Sicherheit und Mitbestimmung kennen.
Besonders interessant war der Blick von der Geschichte in die Zukunft: Die 3C setzte sich damit auseinander, wie Digitalisierung und ökologischer Wandel die Arbeitswelt verändern und welche Möglichkeiten der Mitgestaltung sie selbst haben.
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Wir behalten was gut ist und stellen euch Extrazeit fürs „Machen“ zur Verfügung – bis zu vier Unterrichtstunden pro Woche für euer Projekt.
Ihr arbeitet an selbstgewählten Zukunftsfragen und setzt in einem Team ein eigenes Projekt um. Themenrahmen sind dabei die SDGs (UN Nachhaltigkeitsziele).
„Recherchiere – führe Interviews – entwickle eine Kampagne – gestalte einen Podcast – sei kreativ und kritisch.“
Im kommenden Schuljahr starten wir mit einer mehrwöchigen Pilotphase (September bis Dezember 2026), denn wir wollen lieber klein und kontrolliert beginnen, damit aus einer guten Idee nachhaltige Qualität entstehen kann.
Schülerinnen und Schüler einer Klasse arbeiten in Dreierteams an einem Schultag in der Woche bis zu vier Unterrichtsstunden an dem von ihnen selbstgewählten Zukunftsprojekt. Nicht Arbeitsblätter stehen im Mittelpunkt, sondern echte Fragen, echte Herausforderungen und echte Lösungen.
Das Besondere: Lehrende sind weiterhin an deiner Seite – nicht als Frontalinstrukteur:innen, sondern als Coaches, die dich beraten und unterstützen.
Eine klar definierte Leitfrage, feste Meilensteine, regelmäßige Feedbackrunden und ein transparentes Beurteilungsraster geben Struktur. Eine öffentliche Abschlusspräsentation im Jänner 2027 den nötigen Rahmen die Ergebnisse vor den Vorhang zu holen
Am 12. Februar 2026 betreute unsere Klasse 6A einen besonderen Abend im Lentos Kunstmuseum Linz. Das Thema dieses Abends war „Mädchen* sein !?“.
Wir betreuten verschiedene Stationen, die wir in der vorherigen Stunde auf einem Bild eines leeren Museums darstellen konnten. Wir sollten zeichnen, was wir an einem Tag in dem Museum machen würden.
An diesem Abend gab es eine Spielestation mit verschiedenen Spielen, bei denen wir die Besucherinnen begleiteten. An einer anderen Station betrachteten die Teilnehmenden ein Bild und schrieben ihre Gedanken dazu auf kleine Zettel, die sie anschließend in eine Box warfen. Außerdem betreuten wir eine Station, wo man Collagen erstellen konnte. Die Besucherinnen und Besucher klebten teils Bilder von bekannten Werken und teils Bilder von Kunstwerken aus der Ausstellung auf farbige Papiere, diese legten sie in der Ausstellung vor das für sie passende Kunstwerk. Abschließend wurden dann ein paar von diesen besprochen. Es gab auch eine Station, bei der man Yakari anschauen konnte. Sehr lustig war die Spiegel-Station: Dort konnte jeder Spiegel in der Ausstellung aufstellen, sodass man sich klein fotografieren konnte. Besonders kniffelig und gleichzeitig amüsant war die Crime-Station, an der jeweils vier Besucher einen Mordfall im Museum aufklären mussten.
Der Abend war abwechslungsreich und wir konnten zeigen, wie vielfältig das Thema „Mädchen* sein!?“ dargestellt werden kann.
Von: Amalia, Nicole, Caro, Jan, Ilga, Tatjana, Asija (6A)
„Mädchen* sein !?“ im Lentos Kunstmuseum Weiterlesen »
Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten wir (Anna Wiplinger und Heike Pichler) die Möglichkeit, eine Woche lang Schulen in Finnland zu besuchen und dort am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen. Während unseres Aufenthalts besuchten wir zwei Schulen: eine Schule im Raum Helsinki sowie eine Schule in Hanko. Der Austausch ermöglichte uns einen intensiven Einblick in den finnischen Schulalltag und bot zahlreiche Anregungen für die eigene Unterrichtspraxis.
Moderne Ausstattung und optimale Arbeitsbedingungen
Besonders beeindruckt hat uns die Ausstattung der Schulen und die Arbeitsbedingungen für Lehrpersonen. Jede Lehrkraft verfügte über einen großzügigen eigenen Arbeitsplatz mit Computer, Drucker und ausreichend Stauraum. Der Pausenraum der Lehrpersonen war tatsächlich ein Ort der Erholung: geräumig, gemütlich und klar vom Arbeitsbereich getrennt.
Auch für die Schüler:innen gab es vielfältige Freizeitmöglichkeiten und gemütliche Pausenräume zum Rumhängen, sich Austauschen und Entspannen.
Überraschend: Die Schule war nicht nur Raum für Lehrer:innen und Schüler:innen – auch Eltern, Freund:innen oder Leute von der Straße durften spontan den Unterricht besuchen. Dass das niemand unerlaubterweise mit dem Skateboard machte, dafür sorgten (zumindest in der Privatschule) Kameras und strenge Stimmen aus dem Mikrophon..
Und was wäre eine finnische Schule ohne eigene Sauna für die Lehrer:innen?
Schulalltag aus Schüler:innenperspektive
Ein zentrales Element des finnischen Systems ist die große Selbstständigkeit der Schüler:innen. Sie können ihren Stundenplan vergleichsweise frei gestalten und haben deutlich weniger verpflichtende Fächer als im österreichischen System.
Sehr positiv fiel uns auch das kostenlose Schulessen für alle Schüler:innen auf. Lehrpersonen erhalten ein mehrgängiges, gesundes Mittagessen zu einem sehr günstigen Preis. Gemeinsames Essen ist dadurch ein selbstverständlicher Teil des Schultages. Gewöhnungsbedürftig: Sauermilch statt Saft!
Lebensnahe Unterrichtsinhalte
Besonders spannend fanden wir das Fach Social Studies. Dieses Unterrichtsfach bündelt Inhalte, die Jugendliche konkret auf das Erwachsenenleben vorbereiten: Steuern, rechtliche Grundlagen, gesunde Ernährung, Umgang mit Geld oder gesellschaftliche Verantwortung.
Auch die Berufsorientierung nimmt einen hohen Stellenwert ein. Schüler:innen werden intensiv bei ihrer Karrierewahl begleitet. Schulcoaches führen Einzelgespräche, zusätzlich gibt es eigene Unterrichtseinheiten zur Zukunftsplanung.
Unterstützungssysteme an Schulen
Auffällig war die große Zahl zusätzlicher Fachkräfte im Schulalltag. Eine Schulpsychologin ist ständig anwesend, und es gibt Lehrpersonen, deren Aufgabe ausschließlich darin besteht, bei Unterrichtsstörungen zu unterstützen. Diese gehen von Klasse zu Klasse und kümmern sich gezielt um einzelne Schüler:innen, sodass der Unterricht für alle anderen ungestört weiterlaufen kann.
Überraschende Unterschiede
Neben vielen positiven Eindrücken gab es auch Aspekte, die uns überrascht haben. Die Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schüler:innen wirkte insgesamt distanzierter als wir es gewohnt sind. Lehrkräfte gaben häufig Arbeitsaufträge, ohne anschließend intensive Rückmeldungen oder persönliche Gespräche zu führen.
Auch die Unterrichtsplanung unterschied sich deutlich von unserem Verständnis: Oft wurde hauptsächlich das Schulbuch systematisch durchgearbeitet, während spielerische Methoden, Projekte oder offene Unterrichtsformen seltener zu beobachten waren.
Diese Beobachtungen bestärkten uns in unserem persönlichen Arbeiten. Wir bemerkten: So schlecht sind wir gar nicht und die Finn:innen kochen auch nur mit Wasser – und das ist nicht immer gesalzen.
Mehr als ein Schulbesuch – europäisches Lernen
Der Erasmus-Austausch wurde von uns als äußerst bereichernd erlebt. Das Arbeiten in einem anderen Bildungssystem erweitert den eigenen Blickwinkel und schärft die Wahrnehmung als Europäer:innen.
Der Aufenthalt stärkte das Gefühl europäischer Gemeinschaft und machte gleichzeitig deutlich, wie wertvoll der Vergleich unterschiedlicher Systeme ist: Man erkennt neue Ideen und Verbesserungspotenziale, sieht aber auch klar, welche Aspekte im eigenen Schulsystem bereits sehr gut funktionieren.
Erasmus+ ermöglicht somit nicht nur fachliche Weiterbildung, sondern auch persönliche Entwicklung, internationale Vernetzung und eine realistische Reflexion der eigenen pädagogischen Arbeit.
Erasmus+ Job Shadowing in Finnland – Ein Blick über den Tellerrand Weiterlesen »









